+86 18221094035
support@shanghai-cm.com

Detaillierte Erklärung des Membranbioreaktors (MBR) – Parametersteuerung

Die Kontrollparameter für den MBR-Prozess lassen sich in vier Kategorien unterteilen: Schlammsystemparameter, Membranbetriebsparameter, biochemische Umweltparameter sowie Rücklauf- und Schlammabfuhrparameter. Jeder Parameter beeinflusst direkt die Prozessleistung und die Abwasserqualität. Parametereinstellungen müssen dem Prinzip der Stabilität und schrittweisen Änderung folgen; drastische Änderungen sind strengstens untersagt. Die spezifischen Parameter sind wie folgt:

I. Schlammsystemparameter

1. MLSS (Mixed Liquor Suspended Solids)

Parameter Regelbereich Welche Bedeutung hatte der Wiener Kongress? Anpassungsgrundsätze und Vorsichtsmaßnahmen
MLSS 8,000 – 12,000 mg/L;
Für Denitrifikation/niedrige Temperatur: 10,000 – 12,000 mg/L;
Für industrielle Abwässer: kann auf 12,000 – 15,000 mg/L eingestellt werden
Stellt die gesamte mikrobielle Masse im Bioreaktor dar; ein zentraler Indikator für die Effizienz biochemischer Reaktionen. Die hohe MLSS-Kapazität des MBR ist ein entscheidender Vorteil, der die Abbauleistung und die Stoßbelastungsresistenz erhöht. Achtung
1. Zu hoch: beschleunigt die Membranverschmutzung, führt zu einem raschen Anstieg des Transmembrandrucks und einem erhöhten Energieverbrauch.
2. Zu niedrig: Unzureichende Abbaukapazität, Überschreitung der Grenzwerte für CSB und Ammoniakstickstoff im Abwasser.
3. Anpassung: gesteuert durch die Klärschlammmenge. Ist der MLSS-Wert zu hoch, wird die Klärschlammmenge erhöht; ist er zu niedrig, wird die Klärschlammmenge reduziert und die Klärschlammrückführungsrate erhöht.

2. SRT (Schlammverweilzeit)

Parameter Regelbereich Welche Bedeutung hatte der Wiener Kongress? Anpassungsgrundsätze und Vorsichtsmaßnahmen
SRT 15 – 30 Tage;
Bei hohem Denitrifikationsbedarf: 20 – 30 Tage;
Bei niedrigen Temperaturen (<15°C): 25 – 30 Tage
Bestimmt die Struktur der mikrobiellen Gemeinschaft. Nitrifizierende Bakterien haben einen langen Generationszyklus (10–20 Tage) und benötigen eine lange Schlammverweilzeit (SRT), um zurückgehalten zu werden und so die Ammoniakstickstoffentfernung zu gewährleisten. Beeinflusst außerdem die Schlammaktivität und die Membranverschmutzung. 1. Zu kurz: Verlust von nitrifizierenden Bakterien, Überschreitung des Ammoniakstickstoffgehalts; der Schlamm ist hochaktiv, aber die Konzentration lässt sich nur schwer aufrechterhalten.
2. Zu lange: Schlammalterung, verminderte Aktivität, beschleunigte Membranverschmutzung, erhöhter CSB-Wert im Abwasser.
3. Anpassung: gesteuert durch das Volumen des abgeleiteten Überschussschlamms. SRT = Gesamtschlammmasse im Bioreaktor ÷ Tägliches Überschussschlammvolumen.
SV30 (Schlammvolumen nach 30 Minuten Absetzzeit) 80 % – 95 % (deutlich höher als bei herkömmlichen Verfahren aufgrund des hohen MLSS-Werts) Ein schneller Indikator zur Beurteilung der Schlammabsetzleistung und -konzentration, der bei der Anpassung von MLSS und Schlammabflussmenge hilft. 1. >95%: weist auf eine übermäßig hohe Schlammkonzentration oder eine schlechte Schlammabsetzbarkeit hin; erhöhen Sie die Schlammabgabe.
2. <80%: deutet auf eine unzureichende Schlammkonzentration hin; reduzieren Sie die Schlammabfuhr und erhöhen Sie die Rücklaufquote.
3. Hinweis: Der SV30-Wert im MBR sollte nicht anhand herkömmlicher Prozessstandards beurteilt werden; 80%-95% sind im Allgemeinen normal.
SVI (Schlammvolumenindex) 80 – 150 ml/g (entsprechend herkömmlichen Verfahren) Charakterisiert präzise die Absetzbarkeit und Kompaktheit des Schlamms; hilft bei der Bestimmung der Schlammblähung, die indirekt die Membranverschmutzungsrate beeinflusst. 1. >150 ml/g: Blähschlamm, lockere Flocken, Neigung zur Verstopfung der Membranporen; Sauerstoffgehalt erhöhen, F/M-Verhältnis kontrollieren, Schlammabfluss erhöhen.
2. <80 ml/g: Schlammmineralisierung oder Alterung, schlechte Aktivität; Schlammabfluss reduzieren, Nährstoffe zuführen.
3. Regelmäßige Kontrollen sind wichtig, mindestens einmal pro Woche.
F/M (Verhältnis von Nahrung zu Mikroorganismen) 0.05 – 0.2 kg BSB₅/(kg MLVSS·d)
(Geringer als bei herkömmlichen Verfahren)
Spiegelt das Verhältnis von Nahrungsangebot zu -nachfrage für Mikroorganismen wider. Ein niedriges F/M-Verhältnis begünstigt die Nitrifikation und Schlammstabilisierung und reduziert die Membranverschmutzung. 1. Zu hoch: Mikroorganismen verstoffwechseln intensiv, Schlammflocken lösen sich auf, was die Membranverschmutzung beschleunigt.
2. Zu niedrig: Schlammalterung, verminderte Aktivität, verringerte Abbauleistung.
3. Anpassung: Die Anpassung erfolgt über die Zuflussrate und den MLSS-Wert. Ist das F/M-Verhältnis zu hoch, erhöhen Sie den MLSS-Wert oder reduzieren Sie die Zuflussrate.

II. Betriebsparameter der Membran

Parameter Regelbereich Welche Bedeutung hatte der Wiener Kongress? Anpassungsgrundsätze und Vorsichtsmaßnahmen
Membranfluss 15 – 25 L/(m²·h);
Unterwasser-MBR: 15 – 20 L/(m²·h);
Externes (Nebenstrom-)MBR: 20 – 25 L/(m²·h)
Die Permeatflussrate pro Membranflächeneinheit und Zeiteinheit; ein zentraler Indikator für die Effizienz des Membranbetriebs, der die Behandlungskapazität direkt bestimmt. 1. Zu hoch: beschleunigt die Membranverschmutzung stark, rascher Anstieg des Transmembrandrucks, Risiko einer Membranbeschädigung.
2. Zu niedrig: geringe Behandlungseffizienz, Energieverschwendung.
3. Einstellung: Die Einstellung erfolgt durch Steuerung der Saugpumpenfrequenz und des Ein-/Ausschaltzyklus in Abhängigkeit von den TMP-Änderungen. Vermeiden Sie plötzliche Flussanstiege.
Transmembrandruck (TMP) Normal: <15 kPa;
Warnung: 25 – 30 kPa;
Chemische Reinigung erforderlich: >35 – 40 kPa;
Membranabrieb (Lebensdauerende): >50 kPa
Kennzeichnet den Grad der Membranverschmutzung. Ein höherer TMP-Wert deutet auf eine stärkere Verschmutzung und einen größeren Widerstand gegen die Wasserdurchlässigkeit hin. 1. TMP steigt auf 15-25 kPa: Online-Reinigung verbessern (Frequenz erhöhen, Dauer verlängern).
2. Steigt der TMP auf 25-35 kPa an, führen Sie sofort eine Online-Chemikalienreinigung durch und unterbrechen Sie die Permeation.
3. TMP >35 kPa: Offline-Chemikalienreinigung durchführen.
4. Täglich überwachen, stündlich aufzeichnen.
Saugmodus Intermittierendes Absaugen: 7-9 Minuten an, 1-3 Minuten aus;
Niedrige Temperatur/Anfangsfouling: 6-8 Minuten an, 2-3 Minuten aus
Verhindert die Ansammlung von Schlamm auf der Membranoberfläche durch kontinuierliches Absaugen, reduziert die Membranverschmutzung und verlängert die Membranlebensdauer. 1. Vermeiden Sie unbedingt kontinuierliches Absaugen (kein Abschalten); dies verschlimmert die Verschmutzung rasch und verursacht einen kurzfristigen TMP-Anstieg.
2. Die Abschaltzeit kann auf Basis des TMP angepasst werden; bei einem schnellen Anstieg des TMP sollte die Abschaltzeit verlängert werden.
3. Die Pünktlichkeit sollte konstant sein, unregelmäßige Zyklen sollten vermieden werden.
Membranreinigung Belüftung 24 Stunden ununterbrochen;
Spülluftdurchsatz: Tauch-MBR: 10 – 15 m³/(m²·h);
Externer MBR: keine Spülbelüftung (druckgetriebene Filtration)
Es werden Blasen erzeugt, die die Membranfasern in Bewegung setzen, den Schlamm von der Membranoberfläche abspülen, die Schlammanhaftung verhindern und die Verschmutzung mindern. Außerdem wird eine geringe Menge Sauerstoff zugeführt, um die Schlammaktivität im Membrantank aufrechtzuerhalten. 1. Die Spülbelüftung darf nicht unterbrochen werden (eine Unterbrechung von mehr als 30 Minuten kann zu einer schnellen Schlammanhaftung und -verdichtung auf der Membranoberfläche und damit zu Verstopfungen führen).
2. Sorgen Sie für eine gleichmäßige Belüftung, um lokal unzureichende Spülung zu vermeiden.
3. Reinigen Sie regelmäßig die Belüftungsleitungen und Diffusoren, um Verstopfungen vorzubeugen und einen stabilen Luftstrom zu gewährleisten.
Membranreinigungsparameter 1. Online-Reinigung: Natriumhypochloritkonzentration 500–1000 mg/L, Zitronensäurekonzentration 1%–2%; Reinigungsdauer: jeweils 30–60 Minuten; Häufigkeit: 1–2 Mal/Tag.
2. Offline-Reinigung: Natriumhypochloritkonzentration 2000–5000 mg/L, Zitronensäurekonzentration 2%–3%; Einweichdauer: 12–24 Stunden.
Entfernt organische und anorganische Ablagerungen von der Membranoberfläche und aus den Poren, stellt den Membranfluss wieder her und verlängert die Lebensdauer der Membran. 1. Wechseln Sie bei der Online-Reinigung zwischen Natriumhypochlorit (gegen organische und biologische Ablagerungen) und Zitronensäure (gegen anorganische Ablagerungen) ab.
2. Die Konzentrationen der Reinigungsmittel sollten nicht zu hoch sein, um eine Beschädigung der Membranmodule zu vermeiden.
3. Die Offline-Reinigung wird nur durchgeführt, wenn die Online-Reinigung den Fluss nicht wiederherstellen kann. Nach der Offline-Reinigung gründlich spülen, um chemische Rückstände zu vermeiden.

III. Biochemische Umweltparameter

Parameter Regelbereich Welche Bedeutung hatte der Wiener Kongress? Anpassungsgrundsätze und Vorsichtsmaßnahmen
Gelöster Sauerstoff (DO) Aerobe Zone: 2.0 – 3.5 mg/L;
Bei hohem Nitrifikationsbedarf/niedriger Temperatur: 3.0 – 4.0 mg/L;
Anoxische Zone: <0.5 mg/L;
Anaerobe Zone: <0.2 mg/L
Ein zentraler Faktor, der die mikrobielle Aktivität beeinflusst. Sauerstoffmangel in der aeroben Zone hemmt die Nitrifikation und die aerobe Phosphoraufnahme. Sauerstoffüberschuss in anoxischen/anaeroben Zonen hemmt die Denitrifikation und die Phosphorfreisetzung. 1. Sauerstoffeinstellung in der aeroben Zone: Steuerung über den Luftstrom des Belüftungsgebläses. Luftstrom erhöhen, wenn der Sauerstoffgehalt zu niedrig ist; verringern, wenn er zu hoch ist.
2. Anoxische/anaerobe Zonen: Belüftung unbedingt vermeiden; mäßige Mischintensität aufrechterhalten, um einen Lufteintrag und damit einen Anstieg des gelösten Sauerstoffs zu verhindern.
3. Täglich überwachen, alle 2 Stunden aufzeichnen.
pH Gesamtbewertung: 6.5 – 8.0;
Optimal für die Nitrifikation: 7.5 – 8.5;
Optimal für die Denitrifikation: 6.5 – 7.5;
Anaerobe Zone: 6.5 – 8.0
Beeinflusst die Aktivität mikrobieller Enzyme. Ein pH-Ungleichgewicht hemmt direkt den mikrobiellen Stoffwechsel und führt so zu einer verminderten biochemischen Effizienz. 1. pH < 6.5: durch Zugabe von Kalk oder Natriumhydrogencarbonat einstellen (Natriumhydrogencarbonat ist aufgrund seiner milden, nicht schockierenden Wirkung vorzuziehen).
2. pH >8.5: durch Zugabe von Schwefelsäure anpassen.
3. Vermeiden Sie drastische pH-Wert-Schwankungen (≤0.5 Änderung pro Stunde), da diese die mikrobielle Aktivität hemmen können.
Alkalinität ≥100 mg/L (als CaCO₃);
Bei hohem Nitrifikationsbedarf: ≥150 mg/L
Die Nitrifikation verbraucht eine erhebliche Menge an Alkalinität (7.14 mg CaCO₃-Alkalinität pro 1 mg nitriertem Ammoniakstickstoff). Unzureichende Alkalinität führt zu einem pH-Wert-Abfall und hemmt die Nitrifikation. 1. Unzureichende Alkalität: Mit Natriumbicarbonat ergänzen. Kalkzusatz vermeiden (kann zu Ablagerungen führen und Membranmodule verstopfen).
2. Regelmäßige, tägliche Kontrollen sind erforderlich. Die Kontrollhäufigkeit sollte während Phasen aktiver Nitrifikation erhöht werden.
Wassertemperatur Optimal: 15 – 35°C;
10 – 15 °C: Die Behandlungseffizienz nimmt ab;
<10 °C: Die Effizienz sinkt rapide, die Nitrifikation kommt nahezu zum Erliegen.
Beeinflusst die mikrobielle Aktivität. Niedrigere Temperaturen verlangsamen den mikrobiellen Stoffwechsel und verringern so die biochemische Effizienz. 1. Niedrige Temperatur (<15°C): MLSS auf 10,000–12,000 mg/L erhöhen, SRT auf 25–30 Tage verlängern, DO in der aeroben Zone auf 3.0–4.0 mg/L erhöhen, Kohlenstoffquelle ergänzen.
2. Hohe Temperatur (>35°C): Belüftung erhöhen, MLSS reduzieren, um die Schlammalterung zu verhindern.
3. Sorgen Sie für eine Tankisolierung (im Winter) und vermeiden Sie große Temperaturschwankungen.
C/N-Verhältnis (Kohlenstoff zu Stickstoff) ≥4 (zur Denitrifikation);
Bei hohem Denitrifikationsbedarf: ≥5
Denitrifizierende Bakterien benötigen eine ausreichende Kohlenstoffquelle (organische Substanz), um die Denitrifikation abzuschließen. Ein Kohlenstoffmangel führt zu einer Überschreitung des Gesamtstickstoffgehalts. 1. C/N < 4: Fügen Sie eine externe Kohlenstoffquelle (Natriumacetat, Glucose) oberhalb der anoxischen Zone hinzu. Natriumacetat ist vorzuziehen (hohe Verwertungsrate, keine Sekundärverschmutzung).
2. Vermeiden Sie eine übermäßige Kohlenstoffzugabe, da diese den CSB-Wert in der aeroben Zone erhöhen und die Membranverschmutzung beschleunigen kann.

IV. Rücklauf- und Schlammabfuhrparameter

Parameter Regelbereich Welche Bedeutung hatte der Wiener Kongress? Anpassungsgrundsätze und Vorsichtsmaßnahmen
Schlammrücklaufverhältnis (externer Rücklauf) 100% - 200%;
Für Denitrifikation/niedrige Temperatur: 150% – 200%;
Für industrielle Abwässer: kann auf 200 % – 300 % eingestellt werden.
Der im Membrantank zurückgehaltene Schlamm wird in den Bioreaktor zurückgeführt, wodurch ein stabiler MLSS-Wert im Bioreaktor aufrechterhalten und die gesamte mikrobielle Masse erhöht wird. 1. Zu niedrig: Unzureichende MLSS im Bioreaktor, verringerte Abbauleistung.
2. Zu hoch: Erhöht den Energieverbrauch und kann dazu führen, dass Nitrate aus dem Membrantank in die anaerobe Zone gelangen und die Phosphorfreisetzung hemmen.
3. Einstellung: gesteuert durch die Fördermenge der Rückförderpumpe. Die Einstellung sollte schrittweise anhand der MLSS-Änderungen erfolgen; plötzliche, große Änderungen sind zu vermeiden.
Interne Renditequote (Nitratrecycling) 200% - 400%;
Bei hohem Denitrifikationsbedarf: 400 % – 500 %
Leitet nitrifizierte Flüssigkeit (die Nitrat enthält) aus der aeroben Zone in die anoxische Zone zurück und stellt so Nitrat für denitrifizierende Bakterien bereit, wodurch die Stickstoffentfernung sichergestellt wird. 1. Zu niedrig: unzureichende Nitratversorgung, unvollständige Denitrifikation, Überschreitung des Gesamtstickstoffgehalts.
2. Zu hoch: Erhöht den Energieverbrauch und kann Sauerstoff aus der aeroben Zone in die anoxische Zone transportieren, wodurch die Denitrifikation gehemmt wird.
3. Anpassung: Die Anpassung erfolgt anhand der Gesamtstickstoffkonzentration im Abwasser. Erhöhen Sie das interne Rücklaufverhältnis, wenn der Gesamtstickstoffgehalt den Grenzwert überschreitet.
Klärschlammableitung Kontinuierlicher Niedrigdurchfluss;
Abflussmenge: wird durch die Schlammverweilzeit (SRT) bestimmt. Tägliche Abflussmenge = Gesamtschlammmasse im Bioreaktor ÷ SRT.
Entfernt gealterten Schlamm und anorganische Verunreinigungen aus dem System und sorgt so für stabile MLSS- und SRT-Werte. Außerdem werden phosphorspeichernde Organismen aus dem System entfernt, um eine Phosphoreliminierung zu erreichen. 1. Längere Zeiträume ohne Schlammabfuhr sind unbedingt zu vermeiden: Dies führt zu Schlammalterung, beschleunigter Membranverschmutzung und potenzieller Überschreitung des Verhältnisses von Gesamtphosphor zu Gesamtstickstoff.
2. Große, intermittierende Schlammableitungen sind unbedingt zu vermeiden, da sie drastische Schwankungen der MLSS verursachen und dadurch die biochemische Effizienz und den Membranbetrieb beeinträchtigen.
3. Auslaufpunkt: Boden des Membrantanks (wo sich phosphorreicher Schlamm zurückhält). Nach dem Auslauf den MLSS-Wert überwachen und die Auslaufmenge entsprechend anpassen.

V. Kernübersicht zur Parametersteuerung

  1. Schlammkontrolle: Hohe MLSS-Werte (8,000–12,000 mg/L), lange SRT-Werte (15–30 Tage), stabile SV30- und SVI-Werte aufrechterhalten und Schlammblähung oder Alterung vermeiden.

  2. Membransystemsteuerung: Verwenden Sie intermittierendes Absaugen (z. B. 7 Minuten an, 1-3 Minuten aus), 24-stündige Spülbelüftung, überwachen Sie den TMP streng (Zielwert <15 kPa), führen Sie regelmäßige Reinigungen durch und verhindern Sie Membranverschmutzung.

  3. Kontrolle der biochemischen Umwelt: Den aeroben Sauerstoffgehalt bei 2.0–3.5 mg/L halten, den Sauerstoffgehalt in anoxischen/anaeroben Zonen streng kontrollieren, den pH-Wert zwischen 6.5 und 8.0 halten, die Alkalinität ≥100 mg/L und das C/N-Verhältnis ≥4.

  4. Rücklauf- und Schlammableitungskontrolle: Um das Systemgleichgewicht aufrechtzuerhalten, sollte das externe Rücklaufverhältnis bei 100 % bis 200 % und das interne Rücklaufverhältnis bei 200 % bis 400 % liegen. Der Abfallschlamm sollte kontinuierlich mit einer niedrigen Durchflussrate abgeführt werden.